Lungenzentrum
Geesthacht
Vorabinformationen für

Neu-Patienten

Liebe Neu-Patienten,
um einen reibungslosen Behandlungsablauf zu gewährleisten, möchten wir Sie bitten,  die folgenden Hinweise zu beachten. Bitte denken Sie daran, dass die Untersuchungen ca. 2 -3 Stunden in Anspruch nehmen.

Falls Sie Ihren Termin nicht wahrnehmen können, sagen Sie diesen bitte mindestens 24 Stunden im Voraus ab. Andernfalls müssen wir Ihnen den versäumten Termin mit 50 € in Rechnung stellen, sofern er nicht anderweitig vergeben werden konnte.

Vor dem Termin zu erledigen:

  • Sofern Sie kortisonhaltige Inhalativpräperate zu sich nehmen, müssen  Sie diese (wenn möglich) 6 Wochen VOR Ihrem Untersuchungstermin absetzen. Im Zweifel melden Sie sich bitte bei uns in der Praxis.
  • „Notfallsprays“ (z.B. Salbutamol) dürfen nur am Untersuchungstag NICHT inhaliert werden.
  • Bitte füllen Sie unseren Anamnesebogen und die Einverständniserklärung möglichst vorher aus und bringen Sie diese am Untersuchungstag mit. Sie können uns diese auch vorher per E-Mail an info@mikloweit-zachgo.de senden.

Zum Termin mitzubringen:

  • Gesundheitskarte sowie eine gültige Überweisung
  • vorhandene Befunde, Untersuchungs- und Laborergebnisse sowie Röntgenbilder
  • aktueller Medikamentenplan
Aktueller Hinweis

Unsere Praxis ist vom 22.07.24 bis einschließlich 09.08.24 geschlossen.

Bestimmung allergenspezifische Antikörper (IgE) im Blut (RAST)

Jeder Allergiker entwickelt sog. allergenspezifische Antikörper vom Typ IgE (Immungobulin E) in seinem Blut, z.B. gegen Pollen, Tierepithelien, Hausstaubmilben u.v.a.m. Zur Bestimmung dieser IgE-Anitkörper benötigt man nur eine venöse Blutentnahme aus dem Arm.
Derartige Bestimmungen sind z.B. vor Einleitung einer Hyposensibilisierungstherapie wichtig, stellen jedoch keine Suchmethode dar.

Die Pollenfalle

Bei der Pollenfalle handelt es sich um ein Gerät, das lokalisiert auf einem freistehenden hohen Gebäude mit Flachdach, während der Pollensaison kontinuierlich die Luft und somit die darin fliegenden Pollen ansaugt und diese auf einem Klebestreifen festhält. Der Klebestreifen wird regelmäßig entnommen und die Pollenart und Pollendichte bestimmt.

Hyposensibilisierung

Die Hyposensibilisierung ist ein Therapieverfahren für Menschen mit Allergien. Durch die Injektion ganz geringer Mengen eines allergischen Stoffes, kann der Körper desensibilisiert werden. Diese Methode setzten wir beispielsweise bei Allergien gegen Pollen, Hausstaubmilben und auch Bienen- und Wespengift ein.

Pricktest

Mit einem Prick-Hauttest können wir sehr schnell Allergiesymptome gegenüber Pollen, Hausstaubmilben, Tierallergenen und vielem anderen Mehr aufdecken. Mit einer stumpfen Lanzette wird die Haut „geprickt“, bevor das zu testende Serum aufgetragen wird. Sollten sich kleine Quaddeln entwickeln, können diese auf eine Sensibilisierung hinweisen.

Schlafapnoescreening

Haben Ihre Angehörigen Ihnen über nächtliche Atempausen berichtet oder fühlen Sie sich tagsüber sehr müde und abgeschlagen? Leiden Sie an Bluthochdruck, der schlecht einstellbar ist?

Die Ursache für solche Symptome könnte ein Schlafapnoesyndrom sein. Das Schlafapnoescreening, die sogenannte Polygraphie, erlaubt eine grobe Abschätzung der Behandlungsnotwendigkeit und wird vor der Anmeldung in einem Schlaflabor von den gesetzlichen Krankenkassen als vorgeschrieben. Die Untersuchung erfolgt mittels eines tragbaren Recorders, den Sie zuhause in der Nacht anlegen. Das Gerät misst dann die nächtlichen Atempausen mit Sauerstoffabfällen.

Röntgen Thorax

Die Röntgendiagnostik der Thoraxorgane stellt ein wesentliches Element in der Abklärung von Lungen- und Thoraxerkrankungen dar. Zur Vorstellung in unserer offenen Röntgensprechstunde benötigen Sie keinen Termin, sondern nur eine aktuelle Überweisung Ihres Hausarztes. Bitte beachten Sie, dass es zu erhöhten Wartezeiten und auch Aufnahmestopps kommen kann.

Bronchoskopie

Bei der Bronchoskopie schauen wir direkt in die Lunge. Das medizinische Vorgehen ermöglicht es, Sekrete abzusaugen, Proben zu entnehmen und Lungenteile zu spülen. So lassen sich eindeutige Diagnosen stellen und auch Blutungsquellen orten.

Ergospirometrie

Gerade seit der Coronapandemie leiden viele Patienten leiden unter Belastungsluftnot. Die Ergospirometrie ist eine Kombination aus Lungen- und Herzleistungsdiagnostik und dient dazu, die tiefgehende Ursache von Belastungsdyspnoe zu identifizieren.

Diffusionskapazität

Mit der Diffusionskapazität bestimmen wir die Lungengewebsdurchlässigkeit für Gase. Konkret interessiert uns die Fähigkeit der Lunge zur Aufnahme von Sauerstoff aus der Luft. Dazu atmet der Patient eine Testluft ein und aus, anschließend werden die Werte vergleichen.

Blutgasanalyse

Bei der Blutgasanalyse wird eine Wärmesalbe auf das Ohrläppchen aufgetragen, an dem anschließend Blut in ein Röhrchen abgenommen wird. Dieses Blut dient zur Bestimmung des Sauerstoff- (pO2) und des Kohlendioxyddrucks (pCO2) im Blut.

Bodyplethysmographie

Hierbei handelt es sich um die “große” Lungenfunktionsdiagnostik in einer gläsernen Messkammer. So gelingt es uns, verlässliche Lungenfunktionswerte zu bestimmen. In der Kammer erfolgen beispielsweise Messungen der Lungenvolumina beim Lungenemphysem oder der Atemwegsströmungswiderstände beim Asthma. Auch Provokationstests mit Allergenen oder Reizstoffen können hier durchgeführt werden.

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